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Brand eines Kleintransporters mit Anhänger im Plabutsch-Tunnel

Gestern um 20.49 Uhr wurde die BF Graz durch den Operator in der Tunnelwarte Plabutsch zu einem Brand eines Kleintransporters mit Anhänger in der Weströhre des Plabutsch alarmiert

Schon auf der Anfahrt zeigte sich, dass es sich um einen realen Brand handelt. Der Brand war in der Weströhre, die aufgrund des laufenden Umbaus als Gegenverkehrstunnel geführt wird, ausgebrochen. 

Zur Brandbekämpfung rückte die Berufsfeuerwehr mit 2 Kommandofahrzeugen, 1 RLF, 2 HLF und einem VFZG - insgesamt 27 Mann - an, um diesen umfassend bekämpfen zu können. 

Da derzeit die Oströhre aufgrund der Bautätigkeit nur bedingt befahrbar ist, kam es zu kleinen Verzögerungen bei der Vornahme des Teiles des Angriffes, der über die Oströhre vorgetragen wurde. 

Da die Weströhre während der Bauzeit als Tunnel mit Gegenverkehr geführt wird, befanden sich zu diesem Zeitpunkt mehrere PKW`s und ein Reisebus in der Weströhre, aber außerhalb des verrauchten Bereiches. 

Die Oströhre - im Bau befindliche Röhre - wurde, auf Anordnung der Einsatzleitung, geräumt. Entsprechend der Sicherheitsplanung brachten sich die 40 Mitarbeiter diverser Bauunternehmen selbst in Sicherheit.

Glücklicherweise konnten weitere Einsatzkräfte in die betroffene Röhre einfahren und sofort mit der Menschenrettung und Brandbekämpfung beginnen. 

Dabei wurde - bei der Angriffsvornahme - eine Person (Lenker des Kleintransporters) aufgefunden, mit einer Fluchthaube versehen und in den rauchfreien Bereich gebracht.

Diese Person wurde im Anschluss daran dann dem Rettungsdienst übergeben. 

Der Brand konnte durch den raschen Löschangriff schnell gelöscht werden. Die Weströhre war aber auf mehreren hundert Metern dicht verraucht. 

Brand aus konnte bereits um 21.22 Uhr gegeben werden. Die notwendigen Nachlösch-, Such- und Sicherungsarbeite dauerten bis ca. 23.00 Uhr an. 

Die Ausbreitung des Brandrauch und dessen Ableitung über das Lüftungssystem erfolgte durch die Abluftanlage.

Nicht zur Brandbekämpfung eingesetzte Einsatzkräfte durchsuchten inzwischen im Tunnel stehende und verlassene Fahrzeuge, um sicher gehen zu können, dass sich keine weiteren Personen im Gefahrenbereich befinden.

Nach Brand aus um 21.22 Uhr wurde die Bereich gesichert noch im Tunnel stehende Fahrzeuge wurden von den Einsatzkräften im Konvoi aus dem Tunnel herausgeleitet. 

In der Folge wurden der gesamte Tunnel und die Verbindungen zur zweiten Tunnelröhre noch einmal durch die Einsatzkräfte abgesucht. Keine weiteren Personen mehr gefunden. 

Die Polizei konnte die Fahrerin eines im Tunnel zurückgelassenen Fahrzeuges ausfindig machen und so konnte auch dieses aus dem Tunnel entfernt werden.

Das ausgebrannte Wrack wurde nach Freigabe durch die Polizei durch ein Abschleppunternehmen aus dem Tunnel entfernt. 

Die Einsatzstelle wurde dann an Vertreter der Tunnelbetreiber übergeben. Ein Tunneltechniker inspizierte vor Ort das Schadensausmaß, um Grundlagen, für die noch zu setzenden baulichen bzw. verkehrstechnischen Maßnahmen, zu schaffen.  

 

 



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