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Wohnungsbrand

Überleben im Brandfall



Fluchtwege:


 



Die wichtigste Regel im vorbeugenden Brandschutz besteht in der Forderung nach zwei unabhängigen Fluchtwegen



1. Fluchtweg

- Baulicher Art wie z.B. Stiegenhaus 

2. Fluchtweg

- Baulicher Art wie z. B. 2. Stiegenhaus oder Fenster die man öffnen kann.

- Rettungsmittel der Feuerwehr



Tödlicher Brandrauch:



Aus Erfahrungen der Feuerwehr zeigt sich, daß Todesfälle bei Gebäudebränden fas ausschließlich auf Rauchgasvergiftungen zurückzuführen sind. Der Grund dafür liegt nicht zuletzt im sehr hohen Kunststoffanteil in den Gebäuden, wodurch große Mengen an giftigen Gasen freigesetzt werden.
10 kg Polyurethan ergeben 25.000 m³ Rauch/h, wobei im Rauch Gifte wie: Kohlenmonoxid, Salzsäuredämpfe, PAK, Blausäure, Stickoxide und sogar unter Umständen Ultragifte wie Dioxine und Furane enthalten sind.


Überlebensnotwendige Tips:



Situation 1      

Brand in der eigenen Wohnung: 

1. Alarmieren  der Feuerwehr, Notruf 122   

2. Retten von gefährdeten Personen   

3. Löschversuch durchführen  

4. Schließen der Wohnungstüre  

5. Nachbarn warnen, bzw. Gebäude evakuieren   

6. Feuerwehr einweisen

Häufigste Fehler:

Im Zuge des Löschversuches wird oft auf die Alarmierung der Feuerwehr vergessen.Bei Flucht wird die Türe zum Brandraum offengelassen, wodurch der Schaden und die Personengefährdung eskaliert. (Rauch in den Fluchtgängen und Stiegenhäusern)

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Situation 2    

Brand im Wohnhaus, Fluchtweg ist frei:

1. Alarmieren der Feuerwehr Notruf 122

2. Retten von gefährdeten Personen

3. Schließen der eigenen Wohnungstüre

4. Nachbarn warnen, Gebäude evakuieren

5. Feuerwehr einweisen

Häufigste Fehler: 

Geringe Anzeichen wie schwacher Brandrauch werden nicht ernst genommen, die Flucht wird zu spät angetreten
Man verläßt sich darauf daß die Feuerwehr bereits alarmiert wurde.
Die eigene Wohnungstüre bleibt in der Aufregung offen (große Schäden durch Rauch)

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Situation 3 

Brand im Wohnhaus, Fluchtweg ist verqualmt:

 

1. Alarmieren erqualmtder Feuerwehr Notruf 122

2. Schließen der eigenen Wohnungstüre

3. Türen behelfsmäßig abdichten

4. Bei geöffnetem Fenster bemerkbar machen  

 

Häufigste Fehler:

Flucht durch das verqualmte Stiegenhaus
Sprung oder abseilen aus dem Fenster
offene Wohnungstüre (Kamineffekt)

Die Flucht durch das verqualmte Stiegenhaus führt zum TOD!

 

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Situation 4

Brand im Wohnhaus, Fluchtweg verqualmt, Brand an der Fassade:

 

1. Alarmieren der Feuerwehr Notruf 122

2. Schließen von Türen und Fenstern

3. Türen behelfsmäßig abdichten

4. Auf die Feuerwehr warten!

 

Dieser Fall tritt äußerst selten ein. Durch richtiges Verhalten besteht eine hohe Überlebenschance, da die verschlossenen Türen Brand und Rauch meist bis zum Eintreffen der Feuerwehr Widerstand leisten.
In dieser Situation dringt die Feuerwehr mit Atemschutzgeräten zu Ihnen vor und rettet Sie. Die Feuerwehr durchsucht grundsätzlich alle Räume des Hauses.

 

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