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Rauchwarnmelder

Rauchwarnmelder können keine Brände verhindern!
Aber rechtzeitig davor warnen! 

Von den jährlich rund 30 Toten durch Wohnungsbrände in Österreich sterben die meisten an Rauchgasvergiftung. Besonders gefährlich sind Rauchgase während des Schlafes, da man unbemerkt das Bewusstsein verliert. Ein Rauchwarnmelder hilft Brände bzw Rauchentwicklung frühzeitig zu erkennen und sollte in keinem Haushalt fehlen.






Kriterien, die man beim Kauf eines Rauchwarnmelders beachten soll:

Wichtig beim Ankauf dieser „Kleinen Lebensretter“ ist es, dass sie einige wichtige Prüfkriterien erfüllen! Die Rauchwarnmelder sollten über die Zulassung nach der ÖNORM EN 14604 und eine VDS Zertifizierung verfügen. Damit entspricht der Rauchwarnmelder den vorgeschriebenen Funktionen und warnt Sie rechtzeitig im Brandfall! In Deutschland dürfen Melder, die die EN -Richtlinie nicht erfüllen, nicht mehr verkauft werden!

  • Ausstattung mit Testknopf, der jederzeit eine einfache Funktionsprüfung ermöglicht.
  • Sobald die Batterie schwächer wird (ca. 6 bis 8 Wochen bevor die Batterie leer ist), meldet sich der Melder anfangs täglich, später im Minutenabstand.
  • Ausführliche Gebrauchsanweisung und Montageanleitung muss beiliegen, da die Wirksamkeit eines Rauchmelders von der richtigen Installation abhängt.
  • Alarmton sollte mindestens 85 db erreichen.
  • Mehrjährige Garantie.





Funktion von Rauchwarnmeldern

Heimrauchmelder weisen mittlerweile einen hohen technischen Standard auf. Es handelt sich dabei um Sensoren, die Rauchpartikel nachweisen können. Fast alle Rauchmelder, die angeboten werden, funktionieren nach dem Grundprinzip der Streulichtmessung. Gelangt Rauch in die Messzelle, so wird das Licht an den Rauchpartikeln gestreut. Teile des Streulichtes können nun die Fotozelle erreichen. Je höher die Rauchkonzentration ist, desto höher ist der Streulichtanteil und desto stärker das Signal der Fotozelle. Bei einem bestimmten Schwellenwert löst der Melder dann einen durchdringenden Alarmton aus.

Als Energieversorgung dient in den meisten Fällen eine 9V-Batterie. Die Vernetzung mittels Kabel oder Funk mehrerer Melder ist  möglich. Heutzutage ist es bereits möglich, Rauchwarnmelder an Alarmanlagen oder Telefonwahlgeräte anzuschließen!



Rauchwarnmelder bringen Sie am besten dort an, wo große Gefahr besteht und sich die meiste Zeit über Menschen aufhalten!

Wichtig für die lebensrettende Funktion der Rauchmelder ist natürlich auch eine fachgerechte Montage. Es muss sichergestellt werden, dass im Brandfall der Brandrauch tatsächlich den Melder erreichen kann.
Rauchwarnmelder sollten in der Raummitte an der Decke montiert werden. Die Montage erfolgt mit Schrauben und Dübeln bzw. Klebematerial, die dem Gerät beigefügt sind.

Die Montage der Rauchwarnmelder sollte zumindest in Bereichen, wie in Ruheräumen (Schlafzimmer udg.), Kinderzimmer, Wohnzimmer (E-Geräte wie Fernseher, Hifi – Anlagen, PC etc.) und eventuell im Fluchtwegsbereich (Stiegenhäuser, Aufschließungsgänge) erfolgen! 

Für den Küchenbereich gibt es Melder, die auf Wärme reagieren und somit die Gefahr von Täuschungsalarmen durch Dunst verhindert werden!

Ein etwas waghalsiger Vergleich, aber zutreffend! Um regelmäßig pünktlich zur Arbeit zu gelangen, haben Sie ganz selbstverständlich einen Wecker zur Hand. Um im Brandfall geweckt zu werden, haben die Wenigsten etwas parat. Dabei gibt es mittlerweile eine brauchbare technische Lösung – den Heimrauchmelder!

Betrachten Sie diese Äußerung als Anregung, über die Anschaffung von Heimrauchmeldern nachzudenken. Dieser einfache Lebensretter kostet weniger als ein gutes Essen und weckt Sie verlässlich bei Feuer.

Es muss unser Ziel sein, alle Haushalte mit Heimrauchmeldern auszustatten, so dass die Zahl der vielen Todes- und Rauchgasopfer auf ein Minimum reduziert werden kann.




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