Neuer Sticker rettet Tierleben
Vogel-Babys bitte nicht berühren!
Durch die Brutzeit der Vögel kommt eszurzeit zu einem massiven Anstieg an Einsätzen der Tierrettung.
Der Verein "Kleine Wildtiere in großer Not" mit Obfrau Monika Großmann hat deshalb dieser Tage alle Händevoll zu tun um diese gestrandeten Jungvögel wieder aufzupeppen.
Meist ist Hilfe nicht notwendig
Dass dies allerdings meistens gar nicht notwendig ist, liegt auf der Hand.
Die größeren Vögel sowie die Singvögel, beispielsweise Amsel, Drossel, Star,Elster, Krähen- oder Greifvögel sind sogenannte "Nestflüchter".
Die jungen Vögel verlassen das Nest bereits bevor sie fliegen können und lernenes erst am Boden.
Sie hüpfen aus den Nestern und gelangen über Sträucher und Äste auf den Grund,um dort das Fliegen zu erlernen. Das kann oft bis zu sieben Tagen dauern.Währenddessen werden sie von ihren Eltern mit Nahrung versorgt.
"Vögel können einen Fremdgeruch nicht wie Wildtiere wahrnehmen, dürfenalso im Notfall berührt werden. Allerdings sollte man das nur dann machen, wennes wirklich notwendig ist, um einen Jungvogel zum Beispiel vom Gehsteig in einGebüsch zu heben", erklärt Monika Großmann. "Den Vogel dann mit nach Hause zu nehmen ist aber keine gute Idee", meint sie weiter.
Jungvogel nur bei Bedrohung retten Sitztein kleiner Vogel also scheinbar hilflos und verlassen auf der Wiese, sobefindet er sich gerade im Lernprozess. Kritisch ist es dann, wenn der Jungvogelnoch kein Federkleid hat.
Nackte Jungvögel sind noch zu klein, um auf dem Boden alleine überleben zukönnen. In solchen Fällen ist eine Alarmierung der Tierrettung unter der Telefonnummer 0316/872-58 88 unbedingt erforderlich. Ebensonatürlich, wenn eine unmittelbare Bedrohung voraussehbar oder eine Verletzungsichtbar ist. Sollten Sie sichnicht sicher sein, erreichen Sie den Verein "KleineWildtiere in großer Not" rundum die Uhr unter der Tel. 0650/64 52 535.
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