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Aufnahmerichtlinien

Aufnahme © BF Graz
© BF Graz

Aufnahmeverfahren "Mittlerer Branddienst Berufsfeuerwehr Graz". Voraussetzungen für die Ausbildung zur Feuerwehrfrau/ zum Feuerwehrmann.

Informationen zu den Eignungstests und feuerwehrspezifische Handwerksberufe

 

Allgemeines

Die Stadt Graz bietet jungen Menschen unter 28 Jahren mit abgeschlossener Berufsausbildung die Möglichkeit zu einer Ausbildung zur Feuerwehrfrau/ zum Feuerwehrmann im mittleren Branddienst.

Das Aufnahmeverfahren findet entsprechend der neuen Richtlinie für die Aufnahme für den Einsatzdienst zu einer Berufsfeuerwehr, herausgegeben vom Österreichischen Bundesfeuerwehrverband, statt.

Die nachstehend angeführten Anforderungen stellen Mindestkriterien dar, die sich aus dem täglichen Einsatzgeschehen bei einer Berufsfeuerwehr ergeben.

Aufgrund der speziellen Anforderungen (Masse der Gerätschaften, Bauhöhe der Fahrzeuge, Fähigkeit zur Personenrettung mit mind. 75 kg, usw.) für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatzdienst, ergeben sich nachfolgende Anforderungskriterien, die von allen Bewerberinnen und Bewerbern für den Einsatzdienst bei Berufsfeuerwehren in gleichem Maße zu erfüllen sind.

Falls Sie Interesse haben, wünschen wir Ihnen viel Erfolg!

Ablauf des Aufnahmeverfahrens

Chronologische Reihenfolge:

  • Ausschreibung durch das Personalamt
  • Schriftliche Bewerbung
  • Schriftliche Einladung zum Eignungstest
  • 1. Teil: Schriftlicher Test
  • 2. Teil: Sportlicher Test
  • 3. Teil: Praktischer Test
  • Aufnahmegespräch
  • Medizinischer Eignungstest
  • Schriftliche Verständigung über Aufnahme
  • Dienstantritt

Voraussetzung für eine Bewerbung

  • Staatsbürger eines Landes der europäischen Union/ des europäischen Wirtschaftsraumes.
  • Abgeleisteter Präsenz- oder Zivildienst.
  • einen einwandfreien Leumund (keine Vorstrafe).
  • mindestens 170 und maximal 210 Zentimeter groß.
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung (Lehrabschlussprüfung) in einem feuerwehrspezifischen Beruf.
  • Fahrerlaubnis der Klasse B.
  • schwindelfrei.
  • das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet.
  • keinen Körperschmuck (z.B. Tätowierungen, Piercings,...) im sichtbaren Bereich (Gesicht, Hals, Nacken, Hände, Arme ab Mitte Oberarm abwärts).

Prüfungsbereiche

Schriftlicher Eignungstest

  • Deutschgrundlagen
  • Mathematik
  • Logik

Körperlicher Eignungstest

  • Wasserdienst (Schwimmen, Streckentauchen)
  • Liegestütze
  • Beugehang
  • Kraft- und Ausdauer-Test von Armen und Schultern mit einem geschlossenen Bewegungsablauf
  • Wechselsprünge
  • Personenrettung (Dummy schleppen)
  • Lauf
  • Test auf Schwindelfreiheit (Drehleitersteigen)

Praktischer Eignungstest

  • An vier Stationen wird handwerkliches Geschick verlangt und das Improvisationstalent unter Beweis gestellt.

Beurteilung

  • Vor Beginn jedes Tests werden die Regeln und Beurteilungskriterien erklärt.
  • Weiters erhalten sie falls möglich Tipps, wie der Bewerb möglichst erfolgreich bewältigt werden kann.
  • Um eine größtmögliche Objektivität zu gewährleisten, wird der gesamte Ablauf der Prüfung anonymisiert durchgeführt.
  • In jeder Disziplin gibt es eine Mindestanforderung. Wird diese nicht erreicht, hat dies ein sofortiges Ausscheiden des Bewerbers/Bewerberin zur Folge (K.O.-Kriterium).
  • Beim praktischen Eignungstest sind alle Aufgaben zu lösen.
  • Das Wiederholen einer nicht bestandenen Disziplin ist nicht vorgesehen.

Sicherheit

  • Die Teilnahme am Aufnahmeverfahren für den Branddienst der Stadt Graz und verbunden damit die Benützung sämtlicher Einrichtungen, erfolgt freiwillig und grundsätzlich auf eigene Gefahr.
  • Für die zu absolvierenden körperlichen Eignungsübungen besteht weder eine Unfall- noch eine Haftpflichtversicherung. Bei Unfällen und Verletzungen ist daher die eigene Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen. Da von den Mitarbeitern bzw. Ausbildnern der Berufsfeuerwehr der Stadt Graz nicht überprüft werden kann, ob Sie für die körperlichen Eignungsübungen medizinisch geeignet sind, wird empfohlen, sich vorher einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen.
  • Während des körperlichen Eignungstest ist ein Team des Roten Kreuzes Vorort.
  • Während des Schwimmtests sind zusätzlich Rettungsschwimmer der Feuerwehr anwesend.
  • Beim Drehleitersteigen werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen von der Höhenrettung der Berufsfeuerwehr gesichert.

Personalauswahl

Neben der oben angeführten Voraussetzungen werden folgende Kriterien herangezogen:

  • BewerberInnen mit Grazer Wohnsitz bzw. der Bereitschaft, ihren Wohnsitz nach Graz zu verlegen,werden bevorzugt!
  • Die Auswahl erfolgt bedarfsorientiert. Je nach organisatorischen Anforderungen der Berufsfeuerwehr werden bestimmte Berufsgruppen bevorzugt eingestellt.
  • Die Bewerberin/der Bewerber muss die Fahrerlaubnis der Klasse C und E besitzen. Besteht diese nicht, so muss die Fahrerlaubnis im Aufnahmefall innerhalb eines Jahres auf eigene Kosten und ohne Zeitersatz nachgemacht werden.
  • Die Bewerberin/der Bewerber muss eine abgeschlossene Rettungsschwimmer-Ausbildung (Mindestanforderung Helferschein oder gleichwertig) haben. Besteht diese nicht, so muss diese Ausbildung im Aufnahmefall innerhalb drei Monate auf eigene Kosten und ohne Zeitersatz nachgemacht werden.
  • Ein positives arbeitsmedizinisches Gutachten (durch Arbeitsmedizinerin Stadt Graz)

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