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Zimmerbrand in der Grazer Austeingasse fordert ein Todesopfer

20.10.2026

In der Grazer Austeingasse kam es heute kurz vor 03:30 Uhr zu einem Zimmerbrand in einer Erdgeschosswohnung. Nachdem aufmerksame Nachbarn das Feuer bemerkt hatten, rückte die Berufsfeuerwehr Graz aus. Da die Wohnungstüre verschlossen war, musste diese gewaltsam geöffnet werden. Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer unter Atemschutz und sorgte gleichzeitig dafür, dass das Treppenhaus rauchfrei blieb.

Im Zuge des Einsatzes wurde in der Küche der Wohnung eine leblose Frau entdeckt. Die Rettungskräfte des Roten Kreuzes leiteten sofort Reanimationsmaßnahmen ein, die jedoch nicht erfolgreich waren. Die Frau verstarb an den Folgen des Brandes.

Insgesamt waren fünf Fahrzeuge und 23 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Graz sowie die Polizei und das Rote Kreuz im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Die Einsatzleitung nutzt diesen tragischen Vorfall für einen dringenden Appell: Rauchwarnmelder können im Ernstfall Leben retten. Die Feuerwehr empfiehlt allen Haushalten, solche Melder zu installieren, um die Sicherheit im Eigenheim zu erhöhen.

BF Graz
© BF Graz
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Die Berufsfeuerwehr Graz wurde heute kurz vor 03:30 Uhr zu einem Zimmerbrand in die Austeingasse alarmiert. In einer Erdgeschosswohnung war ein Brand ausgebrochen, der von aufmerksamen Nachbarn bemerkt wurde. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Wohnungstüre verschlossen. Über ein Fenster im Innenhof drang bereits Brandrauch in die darüberliegende Wohnung im ersten Obergeschoss.

Die Berufsfeuerwehr öffnete die Wohnungstüre gewaltsam, errichtete einen Rauchschutzvorhang und begann unter schwerem Atemschutz mit der Brandbekämpfung mittels einer Löschleitung. Gleichzeitig wurde das Stiegenhaus durch den Einsatz eines Hochleistungslüfters rauchfrei gehalten.

Während des Innenangriffs entdeckte der Löschtrupp eine leblose Frau in der Küche. Die Person wurde umgehend ins Freie gebracht und den Rettungskräften übergeben. Die sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen durch das Rote Kreuz blieben jedoch leider ohne Erfolg.

Nach dem Kommando „Brand aus" wurden sowohl die betroffene als auch die darüberliegende Wohnung ausgiebig belüftet. Abschließend wurde die Eingangstüre durch den Einbau eines neuen Schließzylinders wieder versperrbar gemacht.

Die Berufsfeuerwehr Graz stand mit fünf Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren das Rote Kreuz und die Polizei, die noch in den Morgenstunden die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.

Einsatzleiter Brandrat Gerald Wonner: „Rauchwarnmelder an der Decke können im Ernstfall den entscheidenden Unterschied machen. Diese Lebensretter sollten in keinem Haushalt fehlen. Das Brandereignis in der Austeingasse hätte vermutlich mit Rauchwarnmelder einen anderen Ausgang genommen. Unser Appell richtet sich insbesondere an jene, die ihr Eigenheim noch nachrüsten sollten."

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